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Wie der Umstieg gelingen kann

Der Verband Biokreis stellt die Bedingungen und Chancen einer ökologischen Wirtschaftsweise und die Bedeutung der Wertschöpfungskette vor.

Es wird händeringend Ware gesucht.“ Roland Heim weiß, wovon er spricht. Er ist für die Bio-Sparte der „BAGeno“ in Bad Mergentheim zuständig. „Deutschland liegt nach den USA mit einem Umsatz von zehn Milliarden Euro an zweiter Stelle. Es boomt ohne Ende.“ Seine Beispiele sind überzeugend. Bio-Dinkel bringt 30 Euro, der konventionell erzeugte 14 Euro pro Doppelzentner. Die Nachfrage kann nur mit Importen aus der EU und verstärkt aus Osteuropa und sogar Russland befriedigt werden. „Ich will jeden überzeugen, dass er umstellt. Das ist die Zukunft“, sagt Roland Heim.

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100 Prozent Ökofütterung : Alternativen zum Kartoffeleiweiß

Bis zum 1. Januar 2018 müssen tierhaltende Biobetriebe auf 100 Prozent Biofütterung umstellen. Diese Alternativen haben sich bei Fütterungsversuchen bewährt.

Mit dem 1. Januar 2018 endet die Übergangsregelung, nach der fünf Prozent der Rationskomponenten aus konventioneller Erzeugung stammen dürfen. Die 100 Prozent Bio-Fütterung stellt Schweine- und Geflügelhalter vor ein Problem, denn methioninreiche Futterkomponenten sind in Bioqualität Mangelware, schreibt Bioland in seiner Verbandszeitschrift. Deshalb nutzen viele tierhaltende Biobetriebe die aktuelle Regelung dazu, besonders methioninreiche konventionelle Komponenten wie Kartoffeleiweiß und vor allem Maiskleber zuzufüttern. [...]

https://www.agrarheute.com/wissen/100-prozent-oekofuetterung-alternativen-kartoffeleiweiss



Auf Öko-Landbau umstellen. Wann, wenn nicht jetzt ?

Viele denken schon lange darüber nach, immer mehr wollen es : Umstellen auf ökologischen Landbau. Die Zeit ist reif, die Nachfrage ist ungebrochen und Engpässe machen sich bemerkbar. Ware aus heimischer Produktion ist absolute Mangelware. Mittlerweile sind fast 14 Prozent der deutschen Landwirte am Ökolandbau interessiert, das sind rund 26 Prozent mehr als in den Vorjahren. Das größte Interesse liegt in Süddeutschland. Es muss darauf geachtet werden, dass Markt- und Betriebszuwachs in Einklang finden. Der Biomilchmarkt ist bereits gut bedient. Die Preise für Ökoprodukte liegen seit langem auf hohem Niveau, während die konventionellen Erzeugnisse immer wieder Talfahrten hinlegen. Ein Grund sich mit dem Thema Umstellung auseinander zu setzen. Die Politik sollte auch hier mehr Verlässlichkeit signalisieren. Dem Landwirt stehen noch zu viele Barrieren im Wege. Es stellen immer noch zu wenige Betriebe tatsächlich um. Eine gute Beratung, der verschiedenen Verbände ist hier unumgänglich. Das Ökoareal in Frankreich stieg 2015 gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent auf 1,375 Millionen Hektar.

Für Fachleute gilt die Nachfrage aus der Gastronomie als ein wesentlicher Wachstumstreiber des dortigen Biomarktes. Auch Niedersachsen plant eine weitere Erhöhung der Umstellungsprämie. Wie ein Sprecher des niedersächsischen Landwirtschaftsministerium mitteilte, soll die Prämie für Acker- und Grünland von jetzt 364 auf 403 Euro je Hektar angehoben werden.

Die Biobranche hat ein gutes Image, die Zahlen sind rosig und der Absatz steigt. Allein die Produzenten fehlen. Da die Umstellung auf ökologischen Landbau eine Investition in die Zukunft darstellt, ist vor allem entscheidend wie die Landwirtsfamilie die Entwicklung der Rahmenbedingungen einschätzt, wie diese sich zukünftig verändern und den Erfolg des Betriebes beeinflussen werden.
Umstellungsinteressierte Landwirte, die am Anfang dieses Prozesses stehen, haben mit Hilfe eines Betriebs-Checks die Möglichkeit, ein kostenfreies Beratungsinstrument in Anspruch zu nehmen, um den Umstellungsprozess zielgerichtet anzugehen.
Auch Bayern will seine Bioproduktion bis 2020 verdoppeln. Dafür braucht man vor allem eines : Mehr Ökolandwirte



Sehr geehrte Bio-Kunden

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Sehr geehrte Bio-Kunden,

nach vier erfolgreichen Messetagen in Nürnberg, geprägt von vielen neuen Eindrücken, geknüpften Kontakten und interessanten Gesprächen, freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Biofach 2018. Jetzt sollte auch die Politik alle Register ziehen um das Wachstum des Öko-Landbaus zu beschleunigen. Das Angebot kommt der Nachfrage nicht mehr hinterher.

Hören, Riechen, Sehen, Schmecken und Fühlen, man konnte auf der Biofach mit allen Sinnen in die Atmosphäre der Weltleitmesse für die Bio-Branche eintauchen.
Bio ist ein Zukunftsmarkt, umso wichtiger ist es, heute schon darüber nachzudenken, wie wir diese Zukunft gestalten wollen.

Auch unser umfangreiches Angebot an ökologischen Rohstoffen, Mineralstoffen, Getreide, Melasse stieß dabei ebenso auf reges Interesse wie unser Öko-Saatgut. Die Biofach ist für uns eine der wichtigsten Gelegenheiten, um uns mit unseren nationalen und internationalen Kunden auszutauschen.

Unsere Wünsche für das Jahr 2017 ? Wir möchten Sie als Öko-Landwirt weiterhin mit unseren Produkten begeistern und zu zufriedenen Kunden unseres Unternehmens und unseres vielfältigen Sortiments machen.

Ihr Roland Heim

Partnerbio



Saatgut 2016 Preise

Unsere neuen Öko Saatgut Preise.
Viele Preise wurden gesenkt, viel Spaß!

Weitere Infos



Wir sind eins : BAGeno & Partnerbio

Partnerbio eine Marke der BAGeno

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  • Biologische Rohstoffe: im Big Bag oder lose (geblasen, gekippt)
  • Bestellung rund um die Uhr per Mail oder Fax
  • Telefonische Bestellung kostenfrei unter 0800 – 246 3000
  • Individuelle Beratung durch Fachberater
  • EU- und Verbandsware


Zwischenfrüchte verfüttern

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https://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/spezieller-pflanzenbau/zwischenfruechte/zwischenfruechte-verfuettern/

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Werner Föll verfüttert die Winterzwischenfrucht schon im April – grün.
Foto: Jonathan Kern, Bioland Beratung

Zwischenfrüchte verfüttern

Der Winterzwischenfruchtanbau ist gut für den Boden. Wer den Aufwuchs auch noch im Stall verfüttern kann, nutzt die ganze Vorteilspalette von Rübsen, Wickroggen und Co. Ob im Herbst als Nachfrucht oder im Frühjahr als Vorfrucht, mit Winterzwischenfrüchten lassen sich Futterlücken im Milchviehbetrieb schließen. Bei der Fütterung sind die Inhaltsstoffe und die Strukturanteile zu beachten. Auf dem Acker bedecken die Zwischenfrüchte den Boden, bieten dem Bodenleben ausreichend Nahrung und nehmen im Frühjahr gerne eine nicht zu scharfe Güllegabe dankend an. Auch Unkräutern macht der dichte Pflanzenbestand den Standort streitig, zudem schwächt sie der mehrmalige Schnitt.

Praxisbeispiel Betrieb Föll

Bioland-Landwirt Werner Föll aus Aspach bei Backnang sucht nach einer möglichst passenden Zwischenfruchtkombination, die überwintert und die er als Futter nutzen kann. "Ich möchte möglichst lange im Herbst bis Ende November und möglichst schon ab Anfang April grün füttern", erklärt Werner Föll. Damit reduziert er den Kraftfuttereinsatz in den Wintermonaten.

Mit Landsberger Gemenge, Kleegras und Rübsen ist der Landwirt in Sachen Zwischenfrüchte vielfältig aufgestellt. In der Fruchtfolge sät er 70 Kilogramm pro Hektar Landsberger Gemenge zwischen sechstem und siebtem Fruchtfolgeglied (nach Roggen, Triticale oder Wintergerste und vor Mais). Vergangenes Jahr nutzte Föll zudem zwei Hektar überjähriges Kleegras, eine Mischung von Becker Schöll (Kleegras 21) mit 55 Prozent verschiedenen Kleearten und 45 Prozent Gräsern (28 Kilogramm/Hektar). Die Mischung kann auch nach frühräumender Wintergerste gesät werden. Einen Hektar hat der Landwirt mit Winterrübsen bestellt (10 bis 12 Kilogramm pro Hektar). Diese nichtlegume Zwischenfrucht verträgt eine Gülledüngung.

Betriebsspiegel Werner Föll

  • Milchvieh-Gemischtbetrieb
  • je 45 Hektar Grünland und Ackerbau
  • 400 Meter über NN, Niederschlag pro Jahr im Schnitt 700 Millimeter
  • Fruchtfolge: Luzernegras, Luzernegras, Silo-/Körnermais, Winterweizen, Lupinen/Ackerbohnen, Roggen/Wintergerste/Triticale, Silo-/Körnermais, Hafer, dann Sommersaat Luzernegras
  • 65 Milchkühe
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Auch überjähriges Kleegras kann als Zwischenfrucht nach frühräumendem Wintergetreide angebaut werden.
Foto: Dominic Menzler, BLE

Anbau und Bestelltechnik

Direkt nach der Ernte im Juli bearbeitet Föll die Stoppel in der Regel zweimal intensiv. Zehn bis zwölf Tage nach der Getreideernte erfolgt dann die Bestellung in Frässaat, geplant ist aber auch die Saat mit normaler Kreiseleggen-Säkombination. Wichtig ist das Anwalzen, zum einen für den Bodenschluss, zum anderen für einen ebenen Acker beim Mähen, um die Futterverschmutzung zu minimieren. Für gestaffelte Schnitte sind versetzte Saattermine auf den einzelnen Äckern sinnvoll. Eine verspätete Saat ist also nicht tragisch, Landsberger Gemenge und Rübsen können noch bis in den September gesät werden. Generell hängt der Erfolg der Winterzwischenfrucht von der Wasserversorgung im August und im September ab.

Erntezeitpunkte und Fütterung

Den gesamten Herbst über kann geerntet werden. Bei frühzeitiger Ansaat zum Teil bereits nach sechs Wochen. Je später gesät wird, umso länger dauert die "Vegetationsperiode". Die Rübsen können auch noch sehr spät geerntet werden und dann im Frühjahr wieder sehr zeitig – jedenfalls vor dem Schossen, sonst ist der Futterwert dahin.

"Mein Ziel ist es, alle Futterzwischenfrüchte mindestens einmal im Herbst zu schneiden, Kleegras möglicherweise sogar zweimal und einmal im Frühjahr", erklärt Werner Föll. Dann folgen der Umbruch und die Maisaussaat. Die Bergung erledigt Föll mit einem leichten Schlepper, Frontmähwerk und Ladewagen. Der Futtermischwagen füttert die Zwischenfrüchte an das Milchvieh und die Nachzucht. Wichtig ist ein ausreichender Rohfaseranteil in der Ration, sei es Heu oder Futterstroh. Vor allem bei Rübsen ist der Strukturanteil sehr gering. Der Anteil an der Gesamtration wird dabei vom Milch-Harnstoffgehalt bestimmt und dementsprechend angepasst.

Vor- und Nachteile

Die Zwischenfrucht kann abgefüttert werden, muss aber nicht. Der Bestand eignet sich auch zum Mulchen. Auf dem Betrieb Föll kommt er so voll dem nachfolgenden Mais zugute. Der Schnitt schwächt Unkräuter, sie können in aller Regel mit der Geschwindigkeit des neuen Aufwuchses nicht mithalten. Zudem bleibt der Boden fast das ganze Jahr über bedeckt, vor allem im Winter. Alle drei Futterzwischenfrüchte hinterlassen eine sehr gute Bodengare für den Mais. Weniger vorteilhaft ist das Spur-an-Spur-Fahren beim Schneiden im Spätherbst, selbst mit leichtem Fahrzeug. Falls Fahrspuren entstehen, behindern diese den Frühjahrsschnitt.

Empfehlung zur Fütterung

Die Umstellung auf Zwischenfruchtfutter sollte langsam über circa zwei Wochen erfolgen, um eine Anpassung der Pansenmikroorganismen an das Futter zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere für Grünraps, Senf und die Kleearten. Die Beweidung ist nur bei grasreichen Beständen empfehlenswert. Zwischenfrüchte sollten außerdem möglichst frisch verfüttert werden, um die Nitritbildung im Haufen zu verhindern. Ideal ist es deshalb, zweimal täglich zu mähen. Bis zu 35 Kilogramm Zwischenfrüchte können bei Milchkühen und Aufzuchtrindern im zweiten Lebensjahr mit mindestens 350 Kilogramm Lebendmasse eingesetzt werden. Die Tagesration sollten Sie aber niemals in nur einer Mahlzeit füttern. Und im ersten Lebensjahr sollten Sie Zwischenfrüchte nur in kleinen Rationsanteilen einsetzen.

Auf Struktur achten

Die Kraftfutterauswahl richtet sich nach dem Proteingehalt der Grundration und nach dem Zuckergehalt des Grünfutters. Bei zuckerreichen Futtern ist ein Kraftfutter mit niedrigen Zucker- und Stärkegehalten oder mit höherem Anteil von beständiger Stärke zu empfehlen. Die Strukturversorgung ist beim Einsatz der meisten Zwischenfrüchte der begrenzende Faktor. Das Fress- und Wiederkauverhalten der Kühe ist deshalb laufend zu beobachten. Beim Verdacht auf Strukturmangel sollten Sie den Heu- oder Strohanteil erhöhen, sonst besteht auch die Gefahr von Pansenblähungen.

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NRW hebt Öko-Förderung kräftig an

Johannes Remmel {JPEG}Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hebt die Förderung für den ökologischen Landbau deutlich an. „Bei den wichtigsten Feldkulturen und Grünland sollen die neuen Prämien um 20 % bis 45 % höher als bisher liegen“, sagte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel am Sonntag auf dem Bioland-Schultenhof in Hattingen.

Zudem wolle man den Ökolandbau auch in der Ausbildung, Beratung, Forschung und in der Vermarktung mehr unterstützen. „Allein die Bewirtschaftung der Öko-Flächen werden wir in diesem Jahr mit gut 11 Mio. Euro fördern.“

Zum Jahresende 2013 wirtschafteten in NRW 1.844 landwirtschaftliche Betriebe mit etwa 70.000 ha Fläche nach der EU-Verordnung Ökologischer Landbau. Das entsprach einem Anteil von 4,8 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche in NRW. Der Anteil der Öko-Betriebe lag bei 5,4 %. Zu wenig, wie Remmel bemerkt.

„Während der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln boomt und bundesweit im Jahr 2013 um über 7 % gestiegen ist, stellen derzeit kaum noch Landwirte ihre Produktion auf ökologische Wirtschaftsweise um. Denn Umstellungsrisiken und Einkommensnachteile durch die Umstellung werden von den Öko-Marktpreisen nicht ausreichend abgedeckt. Hier müssen wir dringend gegensteuern und Anreize für den Ausbau des Ökolandbaus bieten“, sagte der Grünen-Minister.

Bundesweit kauften die Verbraucher im letzten Jahr für etwa 7,6 Mrd. Euro Bio-Produkte. Rund 20 % davon wurden in NRW umgesetzt, erklärte Remmel weiter. Dabei kämen immer mehr Bio-Produkte nicht von heimischen Äckern, sondern würden importiert. Im Jahr 2013 traf dies in Deutschland beispielsweise auf 87 % der Bio-Tomaten zu, auf 43 % der Bio-Äpfel und auf 41 % der Bio-Möhren.

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-NRW-hebt-Oeko-Foerderung-kraeftig-an-1529514.html



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